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2626 1597
Published in Volume 2, Issue 7 -

Warum guckt der so wie er guckt?

Martin Schonhardt

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.7.76

Kernpunkt meiner Skulpturen ist das Thema Mensch. Die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner Umgebung bietet so viele Facetten, gesellschaftlich, seelisch, wörtlich und räumlich, dass ich mich dauernd herausgefordert sehe, diese Beobachtungen umzusetzen.


3217 9447
Published in Volume 2, Issue 6 -

Der Einfluss von Kommunikation auf herausfordernde Verhaltensweisen bei geistiger Behinderung

Verena Felicitas Wahl

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.6.71

Ausgehend von der Annahme eines bestehenden Zusammenhangs zwischen Kommunikationseinschränkungen und der Ausbildung von herausfordernden Verhaltensweisen wurden in dieser Arbeit Informationen über kommunikationsbezogene Interventionen in Wohneinrichtungen der Behindertenhilfe erhoben. Im Rahmen einer Befragung machten 21 Mitarbeiter aus spezialisierten Einrichtungen für Menschen mit geistiger Behinderung und herausfordernden Verhaltensweisen Aussagen zu Klientel, Interventionsansätzen und zur persönlichen Einschätzung des Zusammenhangs. Die Befragung ergab, dass 45,66% der Klienten mit herausfordernden Verhaltensweisen eine Kommunikationseinschränkung aufweisen. Bei 37,66% der Personen sahen die Betreuer einen Zusammenhang zwischen der Kommunikationseinschränkung und dem Verhalten. Nur drei Einrichtungen kennen den Begriff des funktionalen Kommunikationstrainings und führen dieses durch.


2876 1709
Published in Volume 2, Issue 6 -

Industriegeschichte im Bild

Jürgen Meyer-Isenmann

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.6.70

Industrial History, Art on Leather and Wood Ihren Ursprung haben die Arbeiten in den 2001 stillgelegten ELZATextilwerken in Elzach. Während meines Studiums beschäftigte ich mich von 2006 bis 2007 mit den Räumen dieser vom Zerfall bedrohten Fabrikhallen. Dank eines kunstinteressierten Eigentümers und eines aufgeschlossenen Sparkassendirektors, konnte ich in den Hallen arbeiten und sämtliche Materialien verwenden. Dadurch erhielt ich die Chance sehr außergewöhnliche Bilder zu erarbeiten, mit einer einzigartigen Vielfalt an Materialien. Alte Türen, Textilien, Schränke und vieles mehr wurde zu Bildern verarbeitet. Die Industriegeschichte immer vor Augen, genoss ich die Atmosphäre der zerfallenden Räume und gebrauchten Gegenstände. Nachdem 2007 die Ergebnisse des Aufenthalts in einer Ausstellung durch die Stadt Waldkirch gezeigt wurden, entwickelte sich im Anschluss das gefundene und gesammelte Leder als großes Thema meiner Arbeit.


10301 5490
Published in Volume 2, Issue 6 -

Dahinter - Traumbilder und Traumtexte

Dörte Oppermann

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.6.69

Der Traum - das Traumgeschehen selbst ist eine Verdichtung. Die im Bewusstsein noch haftenden Traumfragmente - emotional und sensuell - sind nochmals verkürzt und komprimiert.Unabhängig von seiner Länge selektioniert und verankert der schriftlich notierte Traum die Traumelemente in der Bewusstseinsebene. Ein - oft intuitiv - gewählter Traumtitel setzt eine persönliche Gewichtung in äußerst knapper Form. Dieses individuell gestaltete Traumbuch ist ein Extrakt aus über 1000 eigenen niedergeschriebenen - teils sehr umfangreichen - Träumen und gut 100 großformatigen Traumbildern. 116 Träume als stark verdichtete Texte und 63 als Bilder. Davon beziehen sich nur 20 Bilder und Texte jeweils auf denselben Traum. „Ein Buch also, das Raum lässt für Assoziationen", wie Edelgard Seebauer im Vorwort schreibt.


3897 3674
Published in Volume 2, Issue 5 -

Epigenetische Mechanismen embryonaler Induktion und sozialer Prägungsprozesse

Horst Kress

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.5.52

Epigenetic Mechanisms of Embryonal Induction and Social Imprinting Bei der Entwicklung eines vielzelligen Organismus aus dem befruchteten Ei erfolgt die Weitergabe genetischer Information durch identische Reduplikation der chromosomalen DNA und der sich anschließenden symmetrischen Weitergabe der Duplikate auf beide Tochterzellen im Verlauf sukzessiver mitotischer Teilungen. Auf diese Weise besitzen alle Körperzellen die gleiche genetische Information. Es drängt sich die Frage auf, wieso unter dieser Voraussetzung z. B. im menschlichen Körper mehr als 200 unterschiedliche Zelltypen entstehen können. Peter Spork schreibt in der Einleitung zu seinem Buch Der zweite Code (2009), dass dieser die Kernaussage der Epigenetik wiedergibt: „Der erste Code, die Buchstabenfolge der Gene, dominiert nicht alles. Es gibt noch ein weiteres biologisches Informationssystem. Ihm verdankt jede unserer Zellen, dass sie weiß, woher sie kommt, was sie erlebt und wohin sie geht.


3642 3303
Published in Volume 2, Issue 4 -

„Rolle rückwärts“ – Zur Rücknahme des Rufs in einem Berufungsverfahren

Frank Wertheimer

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.4.44

Die richtige Auswahlentscheidung in einem Berufungsverfahren hat für eine Universität große Bedeutung. Misslingt der Auswahlprozess, werden nicht nur die mit der Neubesetzung einer Professur verbundenen strukturellen Überlegungen rasch zu Makulatur, nicht selten handelt sich die Hochschule auch personelle Probleme ein, die zeitraubend und ressourcenvernichtend sind. Im Bereich der Hochschulmedizin, in der mit der Vertretung eines Fachs in Forschung und Lehre auch Aufgaben in der Krankenversorgung verbunden sind, kann im Falle einer Fehlbesetzung ein erheblicher finanzieller Schaden hinzukommen. Im Verlaufe eines Berufungsverfahrens bestehen für die universitären Entscheidungsträger unterschiedliche Möglichkeiten, sich über die Kompetenz der Bewerber um die ausgeschriebene Professur ein Bild zu machen.


4003 2152
Published in Volume 2, Issue 4 -

Digital Acrylics

Manfred Kranz

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.4.43

Manfred Kranz Geboren 1950 in Freiburg, verbrachte seine Kindheit und Schulzeit ab 1956 in Hugstetten bei Freiburg i. Br.. Seine Schriftsetzerlehre führte mit anschließendem Grafikdesign-Studium schließlich zu seinem Beruf. Nach einigen Berufsjahren mit unumgänglich autodidakter Weiterbildung in den Sparten technische/figürliche Illustration und Fotografie erfolgte seine Spezialisierung auf Darstellung fotorealistisch gezeichneter Bilder mit klassischen Mitteln und Werkzeugen. Einsatzgebiete: nicht oder nur schwierig zu fotografierende Motive/Szenen. Seit Anfang der Achtzigerjahre ist sein Spezialgebiet fotorealistische Illustration. Schwerpunkte: Technik, Medizin, Forschung, Architektur etc.. Das zeigen zunächst die 18 kleinen Bildchen und die 3 Portraitzeichnungen auf Seite 2. Es sind fotorealistisch gezeichnete Auftragsarbeiten aus seinem Berufsalltag.


3179 6575
Published in Volume 2, Issue 3 -

‚GESANG IST DASEIN’ TODESKONZEPTION UND DICHTUNG ALS SEINSSTIFTUNG IM SPÄTWERK RILKES INSBESONDERE DEN SONETTEN AN ORPHEUS

Claudia Neubauer

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.3.38

Im Jahr 2007 wurde diese Magisterarbeit der Philologischen, Philosophischen und Wirtschafts- und Verhaltenswissenschaftlichen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. zur Erlangung der Würde des Magister Artium vorgelegt. Für Heidegger zählt der Dichter zu den „Wagenderen“ und in Bezug auf die Worte des dritten Sonettes an Orpheus „Gesang ist Dasein“ (I,3, Z. 7) gilt für ihn: „Singen, eigens das weltische Dasein sagen, sagen aus dem Heilen des ganzen reinen Bezuges und nur dieses sagen, das bedeutet: in den Bezirk des Seienden selbst gehören. Dieser Bezirk ist als Wesen der Sprache das Sein selber. Singen den Gesang heißt: Anwesen im Anwesenden selbst, heißt: Dasein.


6993 3837
Published in Volume 2, Issue 2 -

Der jüdische Philosoph Spinoza und seine Beziehung zum Judentum

Marianna Musella

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.2.30

“Baruch Spinoza, one of the greatest philosophers of all times and undoubtedly the greatest thinker Judaism has given to the modern intellectual world, has been at the same time also one of the most controversial figures in the history of philosophy.” Mit diesen Worten beginnt der Schriftsteller Ze ́en Levi seinen Essay über den jüdischen Philosophen Spinoza. Was war Spinoza für ein Mensch, der gleichzeitig genial und dennoch sehr umstritten in seiner Zeit war? Besonders sollte interessieren, was er über seine jüdischen Wurzeln zu berichten weiß, betrachtet er doch als Philosoph seine Religion in einer besonders kritischen Weise. Aber nicht nur das Judentum als Religion, sondern auch als politischer Staat, wie er im Alten Testament beschrieben ist, sei folgendes Thema in bezug auf Spinoza.


3252 2586
Published in Volume 2, Issue 2 -

Provinzialrömische Kunst in Gallien und Germanien

Stephan Seiler

Languages: German

DOI: 10.17160/josha.2.2.29

Die Entwicklung der provinzialrömischen Kunst in den gallischen und germanischen Provinzen des Römischen Reichs vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis zum 4. Jahrhundert n. Chr. ist von der Auseinandersetzung zwischen einer indigen-keltischen Tradition und griechisch-römischen Einflüssen geprägt. In diesem Spannungsfeld entwickelte sich ein eigenständiges Kunstschaffen, das insbesondere in der Großplastik bemerkenswerte Denkmäler hervorrief, die sowohl aus kunst- historischer als auch soziologischer Sicht von großem Interesse sind. So können beispielsweise keltische Stilelemente und klassische Formen, und damit die Adaption mediterraner Einflüsse unter Beibehaltung einer eigenen Ausdruckskraft, gleichzeitig in einem Werk vorkommen. Bei der Beurteilung der provinzialrömischen Kunst stellen sich demnach Fragen nach der „Romanisierung“ der keltischen Bevölkerung, der „Interpretatio romana“ religiöser Kunstwerke und nach dem Kulturtransfer in der antiken Welt.